Von der Dorfkapelle über die Wallfahrtskirche bis zum Inselkloster: 17 Runden führen zu Orten der Ruhe.
Rund 450 Kirchen, Kapellen und Klöster prägen das Ortsbild der Gemeinden und Städte im Chiemsee-Alpenland – der christliche Glaube ist tief in den Bräuchen und Traditionen der Region verwurzelt. Mit der Kirchenkarte „Kirchen. Klöster. Kapellen.“ tauchen Interessierte in die jahrhundertealte Geschichte dieser Bauwerke ein.
Was bietet die Kirchenkarte?
Auf insgesamt 17 Runden begeben sich Besucher auf die Spuren der Gotteshäuser durch das Chiemsee-Alpenland. Die Karte stellt 94 sehenswerte Kirchen, Kapellen und Klosteranlagen vor und geht dabei auf die Einzigartigkeit der jeweiligen Bauwerke ein – Architektur, Besonderheiten und Geschichte.
In kleinere Regionen unterteilt fasst die Karte alles Wissenswerte auf einen Blick zusammen. Auf der Rückseite befinden sich eine Regionskarte, eine Auflistung aller Bauwerke mit Adressen sowie Informationen zu Feierlichkeiten und Bräuchen im Jahresverlauf.
Welche Baustile finden sich in der Region?
Ob Romanik, Gotik, Barock, Rokoko oder Klassizismus – die Kirchen im Chiemsee-Alpenland nehmen Besucher mit auf eine Zeitreise durch die verschiedensten Stilepochen. Zu den Superlativen der Region zählen eine der besterhaltenen Rokokokirchen Bayerns (St. Martin in Flintsbach), das am weitesten gespannte gotische Gewölbe sowie Deutschlands größtes Zwiebeldach im Süden Rosenheims.
Welche besonderen Ziele gibt es?
Besonders lohnend ist die Entdeckungstour auf die Chiemseeinseln mit der Abtei Frauenwörth auf der Fraueninsel und dem Augustiner-Chorherrenstift auf der Herreninsel. Wer es alpin mag, findet im Wendelsteinkirchlein Deutschlands höchstgelegene Kirche.
Welche Traditionen prägen die Region?
Jahrhundertealte Traditionen und Bräuche haben im Chiemsee-Alpenland ihren Ursprung im christlichen Glauben: Wallfahrten, Leonhardiritte, Perchtenläufe, Heiligenfeste sowie zahlreiche Erntedank- und Kirchweihfeste. Bei diesen Feierlichkeiten tauchen Besucher in die lebendige Brauchtumspflege der Region ein.
Ein besonderes Erlebnis: Von Mai bis Oktober finden auf dem Wendelstein, am Gipfelkreuz der Kampenwand und auf dem Petersberg Gottesdienste in luftigen Höhen statt.
Wo kann man abseits der Kirchen entschleunigen?
Wanderer finden Ruhe auf spirituellen Themenwegen wie der Vierkirchen-Wanderung ab Samerberg, auf Schweigewanderungen im Einklang mit der Natur oder auf dem Weg zu besonderen Kraftorten.
Ein besonderes Erlebnis erwartet Gäste im Kloster Seeon: Auf der vom Klostersee umgebenen Halbinsel verbringen sie erholsame Tage in ehemaligen Mönchszellen. Auch die Fraueninsel lockt mit ihrer Insel-Idylle und dem Seminarangebot der Abtei Frauenwörth.
Häufig gestellte Fragen zum Chiemsee-Alpenland
Wie viele Kirchen gibt es im Chiemsee-Alpenland?
Rund 450 Kirchen, Klöster und Kapellen prägen die Region – 94 davon werden in der offiziellen Kirchenkarte ausführlich vorgestellt.
Was ist die Kirchenkarte „Kirchen. Klöster. Kapellen.“?
Eine Faltkarte (21 × 21 cm) mit 17 Rundtouren-Vorschlägen, Adressen aller Bauwerke und Informationen zu Bräuchen im Jahresverlauf. Sie ist kostenlos beim Chiemsee-Alpenland Tourismus erhältlich oder als PDF verfügbar.
Wo kann man im Kloster übernachten?
Im Kloster Seeon auf der Halbinsel im Klostersee sowie in der Abtei Frauenwörth auf der Fraueninsel im Chiemsee.
Wo findet man Deutschlands höchstgelegene Kirche?
Das Wendelsteinkirchlein auf dem Wendelstein – dort finden von Mai bis Oktober Bergmessen statt.
Welche Wanderwege eignen sich zum Entschleunigen?
Die Vierkirchen-Wanderung ab Samerberg, Schweigewanderungen sowie zahlreiche Themen- und Pilgerwege in der Region.
Kirchenkarte zum Download:
chiemsee-alpenland.de/service/prospekte

