Der Kohlebergbau im bayerischen Oberland um Penzberg reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück – im Ort selbst begann der Kohleabbau um 1786, mit kurfürstlichem Privileg. Heute erinnert das Bergwerksmuseum an die über 250-jährige Bergbauzeit, die mit der Einstellung der Kohleförderung 1966 endete.
Wie entstand das Museum?
Schon bald nach der Stilllegung gründete sich 1968 der Bergknappenverein Penzberg e.V., der mit der Sicherung und Sammlung von Objekten begann. Anfang der 1970er Jahre entstand in den Kellerräumen einer Realschule ein erstes Museum, das 2013 nach grundlegender Neugestaltung als Teil des Museums Penzberg neu eröffnet wurde.
Was ist im Museum zu sehen?
Originalgetreue Streckenausbauten mit Förderwagen, Signalstationen, einer simulierten Sprengung und einem Blindschacht vermitteln ein realistisches Bild des Arbeitslebens unter Tage. Fotografien, Originalobjekte wie Grubenlampen und Werkzeuge, Modelle sowie moderne audiovisuelle Stationen veranschaulichen den Alltag der Bergleute, ihrer Familien und der auf dem Bergwerk beschäftigten Frauen. Ein kleines Kino zeigt einen historischen Film von 1929 über das Penzberger Bergwerk. Fossilien- und Mineraliensammlungen ergänzen die Ausstellung.
Häufig gestellte Fragen zum Bergwerksmuseum Penzberg
Wie lange wurde in Penzberg Kohle abgebaut?
Über 250 Jahre lang, von den ersten Abbauversuchen im 18. Jahrhundert bis zur Einstellung der Förderung 1966.
Was zeigt das Museum konkret?
Originalgetreue Streckenausbauten, historische Werkzeuge, eine simulierte Sprengung sowie einen historischen Film von 1929 über das Bergwerk.
Gibt es ein Kombiticket mit dem Museum Penzberg?
Ja, ein Kombiticket für Museum Penzberg und Bergwerksmuseum ist für 10,00 € erhältlich.
Museumskasse: 08856-813-485 (während der Öffnungszeiten)
Öffnungszeiten: Mi, Do, Sa, So: 10–17 Uhr
Eintritt: Standard 4,00 € · Kinder bis 6 Jahre kostenlos · Studierende 2,00 EUR Kombiticket mit Museum Penzberg: 10,00 EUR

