Die Ilkahöhe ist die höchste Erhebung am Starnberger See – zum Wandern und Radeln ein Paradies. Mit ihren 728 Metern über NN ist sie der Aussichtsbalkon des Landkreises Starnberg.
Woher kommt der Name Ilkahöhe?
Die Ortsbezeichnung geht zurück auf einen kleinen Rundtempel, den die Tochter des Stuttgarter Großbuchhändlers von Hallberger genau dort errichten ließ, wo ihr Vater an seinem Lieblingsplatz bei einem Spaziergang verstorben war. Der Tempel steht heute nicht mehr.
Wie kommt man auf die Ilkahöhe?
Mit der S-Bahn nach Tutzing gefahren, geht man durch den Ort und ist in etwa 30 Minuten auf der Anhöhe. Der Rundweg über den Kamm der Erhebung und entlang der alten Baumallee ist traumhaft.
Kann man die Wanderung verlängern?
Ja, die Tour lässt sich gut auf einen ganzen Tag ausweiten – etwa durch die Wälder Richtung Bernried am Starnberger See oder über die schöne Fischweiherlandschaft Richtung Feldafing.
Gibt es Einkehrmöglichkeiten?
Hoffnungsschimmer für Durstige im Sommer: Biergärten gibt es sowohl auf der Ilkahöhe selbst als auch nach der Wanderung in Tutzing direkt am See.
Was macht die Ilkahöhe besonders?
Beliebt bei Ausflüglern ist der Platz vor allem wegen seines – zumal bei schönem Wetter – wunderbaren See- und Bergblicks. Auf jeden Fall ist die Ilkahöhe eine schöne Auszeit, die sich schnell realisieren lässt und von München aus bequem erreichbar ist.
Was hat es mit der Käfersammler-Geschichte auf sich?
Eine kuriose Anekdote rankt sich um die Ilkahöhe. Robert Volkmann und Andreas Schlattmann beschreiben in ihrem Buch „Mit dem Radl unterwegs im Fünfseenland und darüber hinaus“:
„Hier in unmittelbarer Nähe, so wurde uns berichtet, soll sich vor einem Jahrzehnt eine ebenso signifikante wie höchst verwirrend-verworrene Geschichte abgespielt haben: So geschah es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an schöner Stelle in Oberbayern, wo sich ein Privatsammler tatsächlich die außergewöhnliche Freiheit nehmen konnte, alle Käfer dieser Welt zu sammeln, die er bekommen konnte.“
Quelle: Robert Volkmann, Andreas Schlattmann – „Mit dem Radl unterwegs im Fünfseenland und darüber hinaus“, GELLIUS Verlag, ISBN 978-3-936179-21-7
Häufig gestellte Fragen zur Ilkahöhe
Wie hoch ist die Ilkahöhe?
728 Meter über NN – damit ist sie die höchste Erhebung am Starnberger See.
Wie lange dauert der Aufstieg?
Von Tutzing aus etwa 30 Minuten durch den Ort und hinauf zur Anhöhe.
Wie kommt man ohne Auto hin?
Mit der S-Bahn (S6) bis Tutzing, von dort zu Fuß.
Gibt es oben eine Einkehrmöglichkeit?
Ja, auf der Ilkahöhe gibt es einen Biergarten, ebenso in Tutzing direkt am See.
Woher stammt der Name Ilkahöhe?
Von einem kleinen Rundtempel, den die Tochter des Buchhändlers von Hallberger dort errichten ließ, wo ihr Vater bei einem Spaziergang verstarb.
Kann man die Wanderung verlängern?
Ja, etwa durch die Wälder Richtung Bernried oder über die Fischweiherlandschaft nach Feldafing.

