Achtsam gehen, bewusst entdecken — geführte Wanderungen im Fünfseenland und in den Bergen
„Komm einfach immer wieder heim zu dir selbst. Du bist derjenige, auf den du gewartet hast.“ — Byron Katie
Gehen Sie mit mir auf Wanderungen und entdecken Sie die Berge mit einem neuen Blick. Wir gehen bewusst einen Weg, teilweise schweigend, mit geschärfter Sinneswahrnehmung und konzentriert auf das, was wir bisher vielleicht noch nie bewusst aufgenommen haben.
Was ist eine meditative Wanderung?
Eine Wanderung, bei der der Weg nicht das Mittel zum Gipfel ist, sondern das Ziel selbst. Wir spüren, wie der Wind weht, wie sich der Boden unter den Schuhen anfühlt, was wir in diesem Moment wahrnehmen. In jedem Wegstück liegen hundert Schätze — diese entdecken wir gemeinsam.
Dabei fließen meine Erkenntnisse aus der Erlebnispädagogik ein und das, was ich auf eigenen Gruppenreisen gelernt habe: Reisen nach Sibirien und Venezuela habe ich selbst organisiert und geführt. Es bleibt Zeit für sich selbst, zum wachsamen Erforschen und sensiblen Erkennen — und für den Austausch über das, was Sie entdecken und mitteilen möchten.
Oder einfach, um miteinander zu wandern, Spaß zu haben und neue Menschen kennenzulernen.
Muss ich die ganze Zeit schweigen?
Nein. Wir gehen Abschnitte bewusst still, weil die Wahrnehmung dann schärfer wird. Dazwischen wird geredet, gelacht und gefragt. Wer lieber durchgehend im Gespräch bleibt, ist ebenso willkommen — die Stille ist ein Angebot, keine Regel.
Wann finden die Wanderungen statt?
Jeden Freitagnachmittag erforschen wir das Fünfseenland und die Natur in und um München.
An den Wochenenden gibt es besondere Programme in den Bergen. Melden Sie sich bei Interesse, dann informiere ich Sie über die nächsten Termine und Ziele. Im Winter und bei geeigneter Schneelage gehen wir die Wanderung gerne mit Schneeschuhen.
In welchen Regionen sind wir unterwegs?
- Fünfseenland
- Ammergauer Alpen
- Chiemsee
- Wendelstein
- Garmisch-Partenkirchen
- Österreich und Schweiz
Wer führt die Wanderungen?
Ich führe alle Touren selbst, seit 2012: fünf Alpenüberquerungen für den DAV Summit Club, eine davon mit Kindern, über 20 LVS-Trainings mit Schneeschuhtouren sowie Wochenkurse bei Höhenangst und für Anfänger. In drei Sommern war ich fast ausschließlich mit Gruppen unterwegs.
Wenn bei einem Veranstalter kurzfristig ein Bergwanderführer ausfiel, wurde ich geholt — auch für Strecken, die ich selbst noch nie gegangen war. So habe ich die Tour von Berchtesgaden zu den Drei Zinnen übernommen. Dass man mich dafür fragt, liegt an etwas Unspektakulärem: Ich lese Karten sicher und finde mich auch in Gelände zurecht, das ich nicht kenne.
Meine Qualifikationen:
- geprüfte Bergwanderführerin Sommer und Winter, Bergwanderführerverband Steiermark — die Erlaubnis, in beiden Jahreszeiten zu führen
- DAV-Kursleiterin Sommer und Winter — daher die Wochenkurse und die LVS-Trainings
- Erlebnis- und Wildnispädagogin, CVJM — daran liegt es, wie ich Gruppen führe
- Heilpraktikerin Psychotherapie — deshalb die Kurse bei Höhenangst
- Fotojournalistin — von mir sind die Bilder auf dieser Seite
Wie gehe ich mit einer Gruppe um?
Meine Regel am Berg ist einfach: Wir achten in jeder Situation aufeinander und entscheiden als Gruppe. Dabei bestimmt der Schwächste, je nach Situation, was die Gruppe macht. Das klingt unspektakulär aber ist der Kern. Es bedeutet, dass niemand hinterherhetzt und niemand sich bremsen lassen muss, weil die Richtung vorher besprochen ist. Auf meinen Mehrtagestouren waren Menschen sehr unterschiedlicher Kondition dabei — und wurden nach wenigen Stunden eine Gruppe. Besonders stolz bin ich auf eine Mitwanderin, die eine Alpenüberquerung mit 81 Jahren geschafft hat.
Welche Ausrüstung brauche ich?
Für die Nachmittagswanderungen im Fünfseenland genügen feste Schuhe und wettergerechte Kleidung. Für Bergtouren und Mehrtagestouren sind die Schuhe der wichtigste Faktor für Sicherheit und Komfort. Sie müssen eingelaufen sein und ein gutes Profil haben — und sie dürfen nicht zu lange ungetragen im Keller geschlummert haben. Auf einer meiner Touren musste eine Teilnehmerin unterwegs neue Schuhe kaufen, bei einem anderen lösten sich die Sohlen, obwohl sie robust wirkten. Der Rucksack sollte auf Ihren Körper abgestimmt sein. Und überlegen Sie gut, was Sie wirklich brauchen: Jedes Gramm wird von Tag zu Tag schwerer.
Kann ich bei dir Bergwandern lernen?
Ja. Neben den geführten Touren gebe ich Wochenkurse in den Bergen: für Menschen, die Bergwandern von Grund auf lernen wollen, und für Menschen mit Höhenangst, die trotzdem in die Berge möchten. Wir gehen das langsam an, in kleinen Schritten und ohne Druck.
Dazu kommen LVS-Trainings — die Suche nach Lawinenverschütteten, geübt im Gelände und verbunden mit einer Schneeschuhtour. Über 20 davon habe ich geleitet. Deshalb können Sie mich im Winter guten Gewissens fragen, ob eine Tour geht: Ich kann die Lage einschätzen, und ich sage ab, wenn sie nicht geht.
Termine und Ablauf auf Anfrage.
Wie melde ich mich an?
Telefonisch unter 089 28 80 74 33 oder per Mail an kontakt@fuenfseen.de. Schreiben Sie mir, was Sie suchen — einen Nachmittag zum Durchatmen, eine Bergtour oder eine Mehrtagestour. Danach stimmen wir ab, was passt.
Häufige Fragen
Für wen sind die Wanderungen geeignet?
Für alle, die gehen können und bereit sind, langsamer zu werden. Die Nachmittagswanderungen im Fünfseenland brauchen keine besondere Kondition. Für Bergtouren sollten Sie mittlere Belastung über mehrere Stunden schaffen, für Mehrtagestouren über mehrere Tage hinweg.
Bieten Sie auch Kurse für Anfänger an?
Ja. Ich gebe Wochenkurse in den Bergen für Anfänger und für Menschen mit Höhenangst. Termine auf Anfrage.
Was kostet eine geführte Wanderung?
Das hängt von Dauer, Ziel und Gruppengröße ab. Fragen Sie nach einem Angebot, telefonisch oder per Mail.
Wie groß sind die Gruppen?
Klein genug, dass ich jeden im Blick habe und auf jeden eingehen kann. Bei Anfrage sage ich Ihnen die Größe der jeweiligen Tour.
Kann ich eine Wanderung für eine Gruppe buchen?
Ja. Für Firmenteams, Vereine, Familien oder Freundeskreise stelle ich eine Tour nach Ihren Vorstellungen zusammen — vom Nachmittag bis zur Mehrtagestour.
Fallen Wanderungen bei schlechtem Wetter aus?
Selten. Regen gehört dazu und ist oft das stärkere Erlebnis. Abgesagt wird bei Gefahr — Gewitter, Sturm, im Winter bei Lawinenlage oder Glatteis. Die Entscheidung treffe ich und sage sie rechtzeitig.
Brauche ich Schneeschuhe im Winter?
Nicht als eigene Ausrüstung. Bei geeigneter Schneelage gehen wir mit Schneeschuhen, und ich sage Ihnen vorher, wie Sie an welche kommen.
Wie sicher sind die Wintertouren?
Ich bin DAV-Kursleiterin Winter und habe über 20 LVS-Trainings geleitet. Vor jeder Wintertour prüfe ich die Lawinenlage und sage ab, wenn sie nicht vertretbar ist.
Was unterscheidet eine meditative Wanderung von einer normalen Wanderung?
Das Tempo und die Aufmerksamkeit. Wir gehen langsamer, bleiben öfter stehen und richten die Wahrnehmung bewusst auf das, was um uns herum geschieht. Die Strecke ist kürzer, das Erlebnis dichter.

